Die Interviewfolge – Fluch und Segen zugleich

 

Interviewfolgen können deinem Podcast einen großen Schub an Reichweite und Bekanntheit bringen, wenn man den Gast und sein Netzwerk richtig mit einbezieht und ihn bittet nach der Veröffentlichung die Folge auch kräftig zu teilen und zu promoten. Darüber wird es aber nochmal einen extra Blogbeitrag geben. Jetzt geht es erstmal drum, die richtigen Settings für eine Interviewaufnahme zu finden.

 

“Ich mach die Aufnahme einfach über Zoom, das reicht doch aus”

Das ist, seid ich begonnen habe mich aktiv auf Social Media in Podcast Gruppen o.ä. zu engagieren, zu kommentieren und zu netzwerken, der häufigste und zugleich bitterste Satz, den ich gelesen habe. Viel zu viele Menschen denken immer noch, dass ein Interview über Zoom, die einfachste und beste Methode ist, die Interview-Folge aufzunehmen. Klar ist es schön einfach und unkompliziert. Man schickt einen Link mit einer Einladung, der Gast klickt drauf und ab gehts. Funktionieren tut das schon, es ist aber qualitätstechnisch nicht wirklich spannend. Für einige unter euch, wird diese Methode ausreichen um seine Folgen aufzunehmen. Wer aber wissen möchte, wie es anders und eventuell besser geht, der kann gerne weiter lesen.

 

Also doch nicht Zoom?

Ja und nein. Um sich bei der Unterhaltung zu sehen und miteinander zu sprechen, gerne ja. Über Zoom aufnehmen, bitte nicht. Bei meinem Podcast Bullshit Delüx, den ich mit meiner lieben Kollegin Elke Daun produziere, haben wir auch eine Zoom Konferenz laufen, aber nur aus dem Grund, dass wir uns bei der Aufnahme sehen können. Aufgenommen wird per Adobe Audition (kostet ca. 20 € pro Monat) oder per Audacity (kostenlos). Danach exportiert einer die Aufnahme als .wav Datei und schickt sie dem Anderen zu. In unserem Fall dann eben mir. Ich synchronisiere das Ganze dann per Adobe Audition und bearbeite, schneide und mastere die Folge und fertig. So haben wir immer die beste Qualität. Keine Latenz, keine übersteuerten Höhen und nicht diesen metallischen Klang, den man von den Zoom-Aufnahmen kennt.

Hörbeispiel? Hier bitteschön:rhttps://linktr.ee/BullshitDeluex

Natürlich benutzen wir auch professionelle Mikrofone (hier der Link zu meinem Blogbeitrag über das Shure MV7, das wir beide benutzen), nichts desto trotz ist der Fakt, dass wir uns die Arbeit machen und jeder seine eigene Spur, lokal auf seinem Rechner aufnimmt, absolut kriegsentscheidend.

 

Fazit

 

Kommen wir also nun zum Endergebnis, welches sich um meine ganz eigene persönliche Meinung handelt.

Podcast kommt immer mehr im Mainstream an und viele Menschen haben verstanden, dass Podcast ein sehr effektives und starkes Marketinginstrument sein kann. Umso wichtiger ist also meiner Meinung nach die Qualität dieses “Produkts”. Vor 5 Jahren war es egal, ob man mit dem iPhone oder dem Headset eine Sprachmemo aufgenommen und online gestellt hat. Podcast stand in den Kinderschuhen und war mehr etwas für Newcomer. Heute ist man aber natürlich etwas weiter. Die Podcast Konsumenten möchten eben gut unterhalten werden und die Ansprüche steigen. Für deine jetzigen Kontakte und deine Fanbase wird es warscheinlich ausreichend sein, ein kurzes INterview über Zoom online zu stellen. Wenn du aber mehr und vor allem neue Hörer für deinen Podcast gewinnen möchtest, denk doch mal über die oben aufgeführte Möglichkeit der Interviewführung nach. Du wirst nicht nur deinen Zuhörern, sondern auch dir einen großen Gefallen tun.

 

 

 

 

 

 

Fazitrhttps://linktr.ee/BullshitDeluex

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Vielen Dank